Danke für deinen freundlichen Hinweis auf das Interview in der Avis. Ein - wie ich finde - lesenswertes Bekenntnis zur SG, Holger und Ljubo. Besonders gefallen hat mir sein Appell an vielleicht manchmal zu hohe Erwartungshaltung:
"Ich glaube, wir haben grundsätzlich ein bisschen ein Problem mit der positiven Wertschätzung der sportlichen Leistung unserer Mannschaft. Wenn man auf die Tabelle schaut und sieht, dass 16 Mannschaften hinter uns liegen und nur eine vor uns, dann spiegelt die Unruhe im Umfeld das nicht wider. Wir sollten ein bisschen mehr Demut, Respekt, Freude und Optimismus haben über das, was wir gerade erreichen. Wir sind Tabellenzweiter, haben alles selbst in der Hand, was die Champions-League-Qualifikation angeht, und haben noch einiges vor. Es ist nicht so, dass uns einzelne Niederlagen komplett aus der Bahn werfen sollten."Und weiter der Spannungsbogen für die Zukunft und die Transferstrategie:
"Schaut euch mal die nächsten zwölf bis 24 Monate an, was wir da an jungen und erfahrenen Spielern zusammenstellen."PS: Für mich auch ein klare Bestätigung zu einem NEUEN Trainingszentrum

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Zusammenfassung des Gesprächs:
Meesenburg fordert deutlich mehr Anerkennung für die aktuelle Saison: Platz 2 sei eine starke Leistung, die Unruhe im Umfeld passe nicht dazu.
Die sportliche Leitung (Glandorf/Vranjes) wird klar verteidigt, man sei intern sehr zufrieden und arbeite eng zusammen.
Transferstrategie: Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern – Entwicklung braucht Zeit, mittelfristig (12–24 Monate) sieht man sich gut aufgestellt.
Wichtig: „Der dänische Pass allein ist keine Eintrittskarte“ – die SG will keine reine Dänen-Mannschaft mehr sein, sondern stärker europäisch denken, auch weil der dänische Markt schwieriger geworden ist.
Pytlick-Thema: Kein Zerwürfnis, Verein geht entspannt damit um und geht davon aus, dass er bis Vertragsende alles gibt.
Trainerdiskussionen (Pajović) will man erst nach der Saison seriös bewerten, keine ständigen Debatten.
Champions League bleibt sportlich wichtig, wirtschaftlich aber nicht existenziell.
Große Baustellen: Infrastruktur und Halle – hier geht es Meesenburg deutlich zu langsam voran.
Insgesamt Appell ans Umfeld: Mannschaft stärker unterstützen, Leistung mehr wertschätzen.
Fazit: Verein sieht sich sportlich auf gutem Weg, will aber realistischer und breiter (europäischer) denken – bei gleichzeitigem Festhalten an der SG-DNA.