Heimspiele ohne Zuschauer

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Re: Heimspiele ohne Zuschauer

Beitragvon noch ein fan » 14.09.2020, 08:57

Flink hat geschrieben:
noch ein fan hat geschrieben:Und das Cleverle Bob hat dann gleich alle Dauerkarten vertickert. In dem Wissen, dass er die Gegenleistung gar nicht erbringen kann.

Ist er wirklich alle losgeworden? Und wie hoch darf dort die Auslastung der Halle sein? Vielleicht passt es ja in Berlin? Ist für Hanning ein Weg mit geringem Widerstand und ein bisschen Geldeinnahme.
Für Flensburg wird es so nicht passen, da müssen andere Modelle her. Welche? Die Bedenken von baloo sind da sehr real. Aber wie wird das gerecht entschieden? Erstmal sollten wir froh sein, dass überhaupt wieder was geht, wie ist mir fast gleich, habe aber auch keine DK, insofern leicht reden.

Ich bin jetzt zu bequem, um das noch mal nachzurecherchieren. Der Bob redet auch viel wenn der Tag lang ist. Ich meine aber, dass er das so mal gesagt hat. Falls nicht, mea culpa. Unabhängig davon halte ich es für überaus fragwürdig Karten zu verkaufen, mit dem Wissen die Leistung nicht erbringen zu können. Selbst wenn er angeboten haben sollte, dass er bei Nichterbringung der Leistung, Erstattungen vornehmen will. Das Geld hat er erstmal im Sack und außerdem rechnet er sicher damit, dass nicht alle Käufer diese Erstattungen dann in Anspruch nehmen.
So eine "Spende" mag für einen Hardcore-Stehplatzler wie baloo mit 125 € noch überschaubar sein. Aber nicht jeder, der 585 € pro DK berappt ist Millionär oder kurz davor.

Die Frage wie Karten demnächst fair verkauft werden, ist wirklich berechtigt und kann tatsächlich wahrscheinlich gar nicht fair vorgenommen werden. Interessant wäre auch, ab welcher Zuschauerzahl es sich überhaupt rechnet wieder vor Besuchern zu spielen.
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Re: Heimspiele ohne Zuschauer

Beitragvon Der Pate » 14.09.2020, 12:35

StudiFan hat geschrieben:
baloo hat geschrieben:
RalleNF hat geschrieben:Bis zu 25% Zuschauer der kapazität bei Sportveranstaltungen. Ich kann mir nicht vorstellen das sie das beim Hallensport zulassen. Wenn doch sag ich Danke. Bin dann mal gespannt wie die SG oberen das managen wollen, da ja Stehplätze definitiv wegfallen werden. Hat eigentlich schon einer die neue Dauerkarte bekommen ?

Ich hätte meine echt gerne - denke aber, daß ich als Stehplatz-Zuschauer ganz hinten in der „Nahrungskette“ stehen werde. Ich habe auch keinerlei Vorstellung, wie die SG die paar Karten fair verkaufen möchte, so daß jeder Interessent die gleichen Chancen hat. Oder hat die „zahlungskräftige Kaste“ Vorrang, da sie die SG am Leben hält?
Ich würde übrigens meine Dauerkarte sofort kaufen und damit die SG finanziell unterstützen - egal, ob ich in dieser Saison eine Gegenleistung bekomme oder nicht - wobei ich schon gerne zurück in die Halle würde...

Dito! Und bei mir sind es zwei Sitz- und eine Stehplatzkarte!


Ich würde auch wieder 2 Dauerkarten nehmen ohne Garantie überhaupt ein Spiel sehen zu können, würde aber auf das Gegenteil hoffen. Wenn die Zuschauereinnahmen wirklich so wichtig sind, sollte man diese Option von Seiten der SG anbieten. Einige hundert, vielleicht sogar tausend Dauerkarten ließen sich sicher auch ohne Garantie verkaufen.
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Re: Heimspiele ohne Zuschauer

Beitragvon noch ein fan » 16.09.2020, 15:20

Die "bundesweite Reglung" sieht jetzt für eine sechswöchige Testphase maximal 20 % Zuschauerbelegung vor. Jedes Bundesland darf aber sein eigenes Süppchen kochen. S-H lässt bekanntlich 25 % zu. In Hessen gibt es landesweit dann sogar Unterschiede. Melsungen im Regierungsbezirk Kassel ist mit fast 50 % (wie man da Hygieneregeln einhalten will, ist mir schleierhaft) dabei, Wetzlar im Regierungsbezirk Gießen darf nicht mal 20 % in die Halle lassen. Ob die Infektionszahlen in den beiden Orten so unterschiedlich sind, habe ich nicht recherchiert. Aber insgesamt doch eine ungleiche und damit eigentlich auch unfaire Behandlung der Vereine.
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Re: Heimspiele ohne Zuschauer

Beitragvon Astro » 17.09.2020, 07:19

noch ein fan hat geschrieben:Die "bundesweite Reglung" sieht jetzt für eine sechswöchige Testphase maximal 20 % Zuschauerbelegung vor. Jedes Bundesland darf aber sein eigenes Süppchen kochen. S-H lässt bekanntlich 25 % zu. In Hessen gibt es landesweit dann sogar Unterschiede. Melsungen im Regierungsbezirk Kassel ist mit fast 50 % (wie man da Hygieneregeln einhalten will, ist mir schleierhaft) dabei, Wetzlar im Regierungsbezirk Gießen darf nicht mal 20 % in die Halle lassen. Ob die Infektionszahlen in den beiden Orten so unterschiedlich sind, habe ich nicht recherchiert. Aber insgesamt doch eine ungleiche und damit eigentlich auch unfaire Behandlung der Vereine.


Ansichtssache. Warum soll in Gegenden mit nahezu keinen Erkrankten nicht mehr Zuschauer zugelassen werden? Nur der Gleichheit wegen? Dann müssten wir aber noch lange auf Spiele mit Zuschauern warten bis die letzte Provinz ohne Neuerkrankungen ist.
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Re: Heimspiele ohne Zuschauer

Beitragvon mison » 17.09.2020, 07:26

Astro hat geschrieben:
noch ein fan hat geschrieben:Die "bundesweite Reglung" sieht jetzt für eine sechswöchige Testphase maximal 20 % Zuschauerbelegung vor. Jedes Bundesland darf aber sein eigenes Süppchen kochen. S-H lässt bekanntlich 25 % zu. In Hessen gibt es landesweit dann sogar Unterschiede. Melsungen im Regierungsbezirk Kassel ist mit fast 50 % (wie man da Hygieneregeln einhalten will, ist mir schleierhaft) dabei, Wetzlar im Regierungsbezirk Gießen darf nicht mal 20 % in die Halle lassen. Ob die Infektionszahlen in den beiden Orten so unterschiedlich sind, habe ich nicht recherchiert. Aber insgesamt doch eine ungleiche und damit eigentlich auch unfaire Behandlung der Vereine.


Ansichtssache. Warum soll in Gegenden mit nahezu keinen Erkrankten nicht mehr Zuschauer zugelassen werden? Nur der Gleichheit wegen? Dann müssten wir aber noch lange auf Spiele mit Zuschauern warten bis die letzte Provinz ohne Neuerkrankungen ist.


Ich finde auch, das man das regional betrachten sollte / muss und in den Regionen mit geringen Infektionszahlen eben mehr in die Halle / Stadien dürfen. Auch auf die Gefahr, das die Saison dann unterschiedlich läuft. Es kann ja bei einer einheitlichen Regelung nicht der Sinn sein, das aufgrund einiger Hotspots eine ganze Sportart unter die Räder kommt.
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