Heimspiele ohne Zuschauer

Alles rund um die Gerüchteküche

Moderatoren: Jan, Ki

Re: Heimspiele ohne Zuschauer

Beitragvon Rafi1995 » 26.03.2020, 01:45

In anderen Fanshops wird bereits von den Fans gesammelt. Zumeist sind das einfache Spendenbeträge. Ehrlicherweise glaube ich nicht, dass dies allzu viele machen. Ich denke, dass die generelle Bereitschaft dazu vorhanden ist, aber man möchte manchmal ja doch etwas für sein Geld haben. Ich würde der SG auch einfach so Geld spenden. Aber wäre es nicht schlauer, man promotet eine Spendenaktion etwas mehr? Kleines Beispiel: Es gibt ein Spender-Shirt (HK 5€, Verkauf für 25€) und für die mit mehr Spielraum ein Spender-Trikot (HK unter 15€, Verkauf für 75€) und das nur als Beispiel. Ich denke, es würden sich genügend Spender finden und als Beispiel für das Trikot hätte ich sogar etwas: Das Trikot von Tobbes Abschiedsspiel wurde schon häufig nachgefragt. Dieses einfach auflegen und man hat zumindest einen gewissen Betrag mehr in der Kasse.
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Re: Heimspiele ohne Zuschauer

Beitragvon Flink » 29.03.2020, 17:44

Ich hoffe, es geht euch allen gut!
Auch wenn es wichtigeres gibt, es kommt ein bisschen Wehmut auf, heute wäre das Rückspiel gegen Montpellier gewesen.

Morgen gibt es Informationen, wie es mit der SG weitergeht:
https://www.ndr.de/sport/Sportvereine-in-SH-zwischen-Kurzarbeit-und-Gehaltsverzicht,corona1622.html
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Re: Heimspiele ohne Zuschauer

Beitragvon Kay » 30.03.2020, 11:23

CORONA-PANDEMIE
Handballer der SG Flensburg-Handewitt verzichten auf viel Geld
Der Deutsche Meister meldet Kurzarbeit an. Spielergehälter um 40 Prozent gekürzt - zunächst bis zum 30. Juni.
Jan Wrege 30. März 2020, 12:01 Uhr – Quelle: https://www.shz.de/27863927 ©2020

Flensburg | Eine Woche nach der dramatischen Lagebeschreibung von Vereinschef Boy Meesenburg steht bei der SG Flensburg-Handewitt die Einigung über ein Paket, mit dem Mannschaft und Geschäftsstelle auf die Folgen der Corona-Pandemie reagieren.

Die Profis des deutschen Handball-Meisters verzichten zunächst bis zum 30. Juni auf 40 Prozent ihres Gehalts. Auch alle weiteren Mitarbeiter der SG haben dem Antrag auf Kurzarbeit zugestimmt. „Ich bin sehr dankbar, dass die Mannschaft und auch die Geschäftsstelle dieses deutliche Signal senden und auf einen erheblichen Teil ihres Gehalts verzichten. Alle haben ihr vollstes Verständnis für die Situation gezeigt“, sagt SG-Geschäftsführer Dierk Schmäschke. Da es nach wie vor völlig offen ist, wann und wie es in Bundesliga und Champions League weitergeht, ist auch die Existenz der sonst wirtschaftlich gesunden SG Flensburg-Handewitt in Gefahr. „Unser gesamtes Business ist auf Null gesetzt. Jeder Handball-Profi hat quasi seine Geschäftsgrundlage verloren“, hatte SG-Chef Boy Meesenburg im Gespräch mit unserer Zeitung gesagt und schnelle Lösungen angemahnt: „Es geht um das Überleben der SG.“

Tatsächlich hat die SG-Familie nicht gezögert, ihren Zusammenhalt zu untermauern. „Wir alle sind der Meinung, dass wir der SG helfen möchten. Wir sind uns über diese absolute Ausnahmesituation bewusst. Es geht in erster Linie nicht um unsere persönlichen Interessen, sondern um die gesamte SG“, kommentierte Kapitän Lasse Svan die zügige Einigung. Überdies haben Gesellschafter, Club 100, Partner und Sponsoren, sowie die Dauerkarteninhaber und weitere Fans ihre Unterstützung signalisiert, Regressansprüche oder Rückerstattungen nicht geltend zu machen. „Das hohe Maß an Solidarität seitens der Fans und Sponsoren ist überwältigend“, sagte Schmäschke. eot

Die Fußballer des FC Barcelona bspw. verzichten auf 70 % ihres Einkommens.
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Re: Heimspiele ohne Zuschauer

Beitragvon Flink » 30.03.2020, 16:27

Dazu das rührende Video: https://www.youtube.com/watch?v=uO7-c2ghkuQ&feature=youtu.be
Hoffentlich bleiben alle gesund, bzw. genesen wieder (es wird sicher einige treffen).
Hoffentlich hält die Sportart Handball durch.
Hoffentlich halten die Spieler durch bis zu einem Neustart mit Eigenmotivation, Selbstdisziplin und gutem Fern-Coaching. Wird nicht leicht sein, da den Fokus zu behalten. Sich um seine Zukunft zu kümmern, Familie, Studium, Job oder was auch immer, scheint Gebot der Stunde, nicht nur als Zeitvertreib.
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Re: Heimspiele ohne Zuschauer

Beitragvon zocker22 » 30.03.2020, 19:16

Also meine Unterstützung bekommt die SG sehr gerne. Das Dauerkartengeld für entfallene Spiele darf sie gerne behalten und wenn virtuelle Eintrittskarten, virtuelles Bier oder Bratwürste angeboten werden (machen nicht einmal dick !) bin ich auch dabei. Das hat gerade z.B. RW Essen sehr erfolgreich gemacht und über 100.000 Euro eingenommen.
Wer dann über zu hoch bezahlte Spieler schwadroniert oder seinen Sozialneid rauskotzen möchte muss da ja nicht mitmachen. Ich möchte genau diese Jungs sehen und meinen 30 Jahren Dauerkarte gerne 30 weitere hinzufügen. Das ist einfach eine unverschuldete Notlage des Vereins.
Also, wo kann ich Bier und Bratwurst bestellen ? :D
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Re: Heimspiele ohne Zuschauer

Beitragvon Fördemöwe » 30.03.2020, 20:00

Da mach ich auch sofort mit - ich bin für Fischbrötchen und SG-Bier. Meine Eintrittskarten für die abgesagten Spiele behalte ich als Andenken an schwere Zeiten, und das Geld bleibt bei der SG.

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Re: Heimspiele ohne Zuschauer

Beitragvon StudiFan » 31.03.2020, 15:39

Ich wäre auch dabei und würde mich im Gegensatz zu den originalen Spielen hierbei auch mal hemmungslos volllaufen lassen... 8) :lol:
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Re: Heimspiele ohne Zuschauer

Beitragvon baloo » 31.03.2020, 18:56

Ich bin auch dabei!
Ich war total überrascht, als ich mir neulich das dazugehörige Video auf YouTube („Die SG bündelt alle Kräfte“) angesehen habe und einen Kommentar hinzufügte, in dem ich mitteilte, daß ich gerne auf eine Rückzahlung meiner Dauerkarte verzichte - denn nur wenige Minuten später erhielt ich von der SG eine Antwort auf meine Zeilen, in der sie sich für meinen Verzicht bedankten. Danke an dieser Stelle dafür - jetzt mache ich es noch lieber!
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Re: Heimspiele ohne Zuschauer

Beitragvon Kay » 07.04.2020, 14:41

Stand: 06.04.2020 10:18 Uhr
Schwalb: "Geisterspiele" keine Lösung im Handball
von Andreas Bellinger, NDR.de

https://www.ndr.de/sport/handball/Schwa ... l2826.html

Gesundheit ist klar wichtiger und Sport eher nebensächlich, wenn man nicht davon lebt, aber wäre schon schön wenn die HBL das einigermaßen "überlebt".
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Re: Heimspiele ohne Zuschauer

Beitragvon Kay » 16.04.2020, 18:22

sid: HANDBALL-BUNDESLIGA
Clubs stimmen über Saison-Abbruch ab
Die 36 Vereine der 1. und 2. Bundesliga können mit Dreiviertel-Mehrheit die Saison 2019/20 beenden.

Hamburg | Abbruch oder nicht? Das ist hier die Frage – die jetzt die Clubs der Handball-Bundesliga (HBL) selbst beantworten dürfen. Die HBL überlässt den 36 Vereinen der 1. und 2. Bundesliga die Entscheidung, ob die aktuell unterbrochene Saison komplett abgebrochen wird oder doch noch ein sportliches Ende finden soll. Auf dieses Vorgehen hatten sich Clubs und HBL am Donnerstag per Videokonferenz verständigt.

SG und THW bevorzugen Abbruch

Stimmt mindestens eine Dreiviertel-Mehrheit für einen Abbruch, sind die Spielzeiten in den beiden Top-Ligen Geschichte. Mit diesem Szenario rechnet Dierk Schmäschke, der Geschäftsführer der SG Flensburg-Handewitt. Man kann an fünf Fingern abzählen, dass ein Abbruch am ehesten in Frage kommt. Beim Deutschen Meister präferiere man ein vorzeitiges Saisonende. „Dann müssen wir alle Kräfte in die Saison 2020/21 legen, um die Strukturen zu bewahren“, so Schmäschke.

Für Viktor Szilagyi, Geschäftsführer des Tabellenführers THW Kiel, ist es „sehr weit weg, die Saison fertig zu spielen“. Er hofft aber, dass es im Falle des Abbruchs zu einer Wertung der Saison kommt. Auch wenn es emotional nicht mit anderen Meisterschaften vergleichbar wäre, wäre es die Anerkennung für das, was beim THW alle zusammen geleistet haben. Viktor Szilagyi

Die Entscheidung über die Wertung würde dem HBL-Präsidium obliegen. In dieser Frage haben die Clubs kein Mitspracherecht. „Fest steht, dass es im Fall eines Abbruchs der aktuellen Saison keine sportlichen Absteiger geben wird“, hatte HBL-Präsident Uwe Schwenker im Interview mit der Handballwoche festgestellt. HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann hofft auf eine Entscheidung schon am Montag oder Dienstag.

Sollte die Mehrheit der Vereine gegen einen Abbruch sein, gibt es Modelle für eine Fortsetzung der Saison. Eines brachte Bob Hanning, Geschäftsführer der Füchse Berlin, in die Diskussion ein. „Ich bin persönlich ein Freund des Weiterspielens und sehe dafür auch Möglichkeiten“, sagte Hanning. „Ich habe der Liga einen Vorschlag unterbreitet, wie ein Szenario aussehen könnte.“ Genaueres wollte er nicht verraten.

Nach SID-Informationen sieht der Plan vor, dass alle 18 Bundesligisten im Juni an einem Ort zusammen kommen und innerhalb kürzester Zeit die verbleibenden Spiele absolvieren sollen. Das wäre für Szilagyi nicht mit der Vorbildfunktion der Handballer vereinbar. „Es wäre das falsche Zeichen“, meint der THW-Geschäftsführer. Schmäschke pflichtet ihm bei. Er schätze Kreativität, Hannings Vorschlag lehne er aber ab. „So kurzfristig kann das nicht funktionieren, gerade in der jetzigen Zeit.“

Bohmann berichtete von mehreren Alternativmodellen für eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs, über die in großer Runde ergebnisoffen debattiert worden sei. Er könne jenen jedoch „jetzt nicht vorgreifen“, sagte der Liga-Chef: „Es obliegt den Mitgliedern, wie sie das weitere Vorgehen einschätzen.“ Bohmann selbst gab sich ob des Hanning-Plans allerdings zurückhaltend: „Grundsätzlich sehe ich es als viel besser an, wenn es eine sportliche Entscheidung geben würde und tatsächlich zu Ende gespielt werden könnte – aber da müssen wir uns auch einfach den Wirklichkeiten stellen.“ eot

Keine Absteiger, kein Meister. Das wäre das gerechteste deshalb, weil es noch keine zu starke Benachteiligung gibt und einiges noch möglich wäre. Aber wo Schwenker draufsteht, ist Schwenker drin. Dann ist die Tendenz unterstellt schon mal ganz offensichtlich.
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Re: Heimspiele ohne Zuschauer

Beitragvon Bubi Schleswig » 17.04.2020, 08:44

Kay hat geschrieben:sid: HANDBALL-BUNDESLIGA
Die Entscheidung über die Wertung würde dem HBL-Präsidium obliegen. In dieser Frage haben die Clubs kein Mitspracherecht. „Fest steht, dass es im Fall eines Abbruchs der aktuellen Saison keine sportlichen Absteiger geben wird“, hatte HBL-Präsident Uwe Schwenker im Interview mit der Handballwoche festgestellt. HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann hofft auf eine Entscheidung schon am Montag oder Dienstag.

Keine Absteiger, kein Meister. Das wäre das gerechteste deshalb, weil es noch keine zu starke Benachteiligung gibt und einiges noch möglich wäre. Aber wo Schwenker draufsteht, ist Schwenker drin. Dann ist die Tendenz unterstellt schon mal ganz offensichtlich.


da ist doch ganz klar, wie die Entscheidung ausfallen wird.... ;-)
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Re: Heimspiele ohne Zuschauer

Beitragvon noch ein fan » 17.04.2020, 10:13

"Ich habe lange gebraucht, um zu begreifen..." wie man Titel erringt, ohne sie auf sportlich reelle Weise zu gewinnen. :wink:
Oder so ähnlich..angepasst an einen gewissen U.S.
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Re: Heimspiele ohne Zuschauer

Beitragvon Kay » 17.04.2020, 11:04

noch ein fan hat geschrieben:"Ich habe lange gebraucht, um zu begreifen..." wie man Titel erringt, ohne sie auf sportlich reelle Weise zu gewinnen. :wink:
Oder so ähnlich..angepasst an einen gewissen U.S.


Man war zu dritt: Andreas Rudolph und "Gentleman Jack" und vorgenannter "gentleman"!
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Re: Heimspiele ohne Zuschauer

Beitragvon Krusty » 17.04.2020, 11:10

Der sympathische Pekeler findet auch, dass der THW zum Meister gekürt werden sollte.....

Hendrik Pekeler: "Bin der Meinung, dass wir es verdient hätten, als Meister gekürt zu werden"
Quelle: https://www.handball-world.news/o.red.r ... 23926.html

Genauso, wie man dann "unter sich" den CL Titel im Dezember ausspielen will..... :roll:
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Re: Heimspiele ohne Zuschauer

Beitragvon maxi » 17.04.2020, 14:50

Keine Sorge, Peke, mit Schwenker läuft es wie geschmiert.
Geld verdirbt nicht den Charakter, es offenbart ihn.
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